Sonntag, 22. Juni 2008

endgame

Eine Woche noch... eine Woche noch mal richtig zusammenreißen, Zähne zusammenbeißen. Augen, Ohren, und vor allem Herz zu. Hinter den Ruinen verstecken. Kraft sammeln zum Mauern bauen. Eine Woche noch, dann ist's vorbei. Endgame. Und dann? Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Ist eigentlich auch egal was dann kommt. Ich habe aufgegeben. Das ist es, was im Moment wichtig ist. Es geht einfach nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Zeit, den Vorhang fallen zu lassen.

Montag, 16. Juni 2008

...

ich bin wohl doch ein monster

ihr habt mich dazu gemacht. ich habe mich dazu machen lassen.
wer die schuld trägt, läßt sich nicht beantworten. es ist auch nicht die frage. es ist egal. ändern tut es daran eh nichts.

ich bin ein monster

...

ich bin kein monster

Freitag, 23. Mai 2008

...

es fühlt sich alles zunehmend falscher an... ich habe immer mehr angst wieder hinzufahren...

schweigen - streiten - schweigen -

und dazu ständig noch diese ungewissheit. was ist mit ihr? mit ihm? wie geht es da weiter?

..._

Donnerstag, 22. Mai 2008

Gänseblümchen

Nach anderthalb Stunden rumwälzen im Bett, einer dummen SMS mehr, knapp drei Stunden unruhigen Schlafes, zwei Antworten auf jene Nachricht, die das Aus einer meiner mir wichtigsten und bedeutendsten Freundschaften verhießen, und überhaupt nach der Betrachtung des Verlaufs der letzten 3-4 Tage - wie könnte mich da aufbringen, dass keine Zigaretten mehr im Haus sind? wie könnte mich da der feurige Anblick meiner Küche noch schocken?
Da hat wohl jemand vergessen den Herd am Abend auszuschalten...^^

Okay, ich gebe zu, so feurig sah die Küche gar nicht aus. Es war lediglich heiß und verdammt stickig. Der Topf gleicht einem Kohlestück, aber - naja, das war's auch schon. "Ich bin ein Gänseblümchen...^^
Fast zumindest - mir fehlt meine Scheiß-Nacht-Aber-Steh-Jetzt-Auf-Zigarette *grmlbrummgrml*

Es war schon wieder so ein Morgen
schon wieder so ein Tag,
ich steige ausm Bett, geschmeidig wie ein Wäschesack.
Schaue in 'n Spiegel, da steht 'n fremder Mann
aufgedunsen wie ein Klassenzimmertafelschwamm.
Es läuft schwarze Musik auf irgendeinem Sender,
schwärzer als das Dunkel meiner Augenränder.
Der Kaffee is alle, die Zeitung geklaut -
ich fang nicht an zu fluchen, nein, ich sage mir ganz laut

Ich bin ein Gänseblümchen im Sonnenschein
und durch meine Blüte fließt die Sonne in mich rein
ich bin ein Gänseblümchen und mir wird ganz warm
ich könnt die ganze Welt und dann mich selbst umarm
ich bin ein Gänseblümchen ohne Aggression
Wut, Ärger, was bringt das schon
ich bin ein Gänseblümchen und ich sag es ganz laut...


Warum funktioniert das nur bezüglich des die ganze Nacht vor sich hin schwelenden Herdes und läßt sich nicht auf all die anderen Dinge verwenden?
Ich erlaube mir mal, mir selbst zu antworten:
Weil ich dann wahrscheinlich der herzloseste und kälteste Mensch auf Erden wäre... und ja, ich denke, dass es (noch) nicht so(weit) ist, auch wenn einige andere Mitmenschen da ganz gegenteiliger Meinung zu sein scheinen.

Narben...


Mit der Klinge fahr ich langsam
meinen Unterarm hinauf.
Dann ein Schnitt, klein und flach,
und die Welt um mich blüht auf.

Schmerz schärft alle meine Sinne,
jede Faser ist gestimmt.
Und ich hör den Körper singen,
wenn der Schmerz die Last mir nimmt.

Tiefer noch ein bisschen tiefer
schneid ich in den weißen Arm.
Aus der Wunde sickert lautlos
dunkles Blut und mir wird warm.

Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist Wunderschön,
mein Blut zu sehen, tröstet mich.

Glück durchströmt den ganzen Körper.
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus.
Um auf diese Art zu fühlen,
nehm ich all das Leid in Kauf.

Das Blut so rot, das Blut so rein ...

Ich verletze nur die Hülle.
Alles was darunter liegt,
hab ich so tief eingeschlossen,
dass es sich mir selbst entzieht.

Das Blut so rot, das Blut so rein ...


- Subway to Sally -
- Narben -

Mittwoch, 21. Mai 2008

...

es fühlt sich falsch an... und es tut weh...

sollte ich jetzt nicht etwas erleichtert sein? sollte ich mich nicht ein wenig besser fühlen, nachdem endlich eine entscheidung getroffen wurde?

warum schmerzt es nur? warum muß ich schon wieder nur rumheulen?

ist es falsch? ich weiß es nicht... vielleicht fühlt es sich falsch an, weil ich angst habe.

ich habe angst. unglaublich große angst. allein der gedanke daran läßt mein herz rasen und die luft knapp werden... ich möchte nicht, dass alles so bleibt wie es ist. ich will nicht weiter nur irgendein anhängsel sein, das eben da ist und auf dem bett geparkt wird. ein ding welches zum einrichten des zimmers genutzt wird, still beobachtet und am besten nie etwas sagt. kommt doch eh nichts gescheites bei raus. provoziert sowieso nur streit. am besten film an und das war's. dann ist wenigstens ruhe. und dann kann man auch gleich schlafen gehen. dann ist es auch still.

"dann lass uns was machen..."
"irgendwas"

und wenn man dann was macht?
irgendwas... - weggehen? mit irgendwelchen leuten? stehe ich dann wieder nur dabei und werde ignoriert? wird dann wieder weg gehört oder sich umgedreht, wenn ich versuche ein gespräch zu führen?
irgendwas... - einfach raus? spazierengehen? und sich die ganze zeit anschweigen?
irgendwas... - kino? kneipe? theater? unnötig geld ausgeben, welches man nicht hat? sich auch hier wieder anschweigen?
irgendwas... - irgendwelche vorschläge was man miteinander unternehmen könnte um sich wieder etwas besser kennenzulernen? sich wieder etwas näher kommt? etwas, wobei man keine gelegenheit hat sich zu streiten, anzuschweigen, allein gelassen zu fühlen?

wie kann man nur so gestört sein? das hört sich an als hätte ich ne sozialphobie! ich hab echt einen an der klatsche! vielleicht hatte meine thera recht und mir ist wirklich nicht zu helfen... dann kann ich es aber auch gleich ganz sein lassen und muß mich nicht weiter so quälen. und ihn auch nicht.

ach verdammt... es dreht sich alles im kreis...

...

DAS KANN ALLES NICHT WAHR SEIN!

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH!

Schreien! Laut schreien! Verdammt! Was zum Teufel soll das? Ich würde mich am liebsten in der Luft zerreißen wenn es ginge! Herzrasen... Es pocht als würde es zum Kopfe rausplatzen! Ich bekomme keine Luft... Ich halt das nicht aus! Schreeeeeeiiiiieeen! Schreien! Fortlaufen! Rausrennen! Schreien! Um mich treten! AAARGH!

Ich kann nicht mehr! Ich war wohl noch nie in meinem ganzen verfluchten Leben derart weit über's Maß hinaus wütend!

ICH - KANN - NICHT - MEHR!

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARRRGH!

Noch ein Tag Null

Ich hätte mich nicht melden sollen...

Ich hätte nicht versuchen sollen mit ihm zu reden.

Und ich hätte erst recht nicht versuchen sollen mit einem Problem zu ihm zu gehen. Ein Problem, welches überhaupt nichts mit Beziehung oder Nicht-Beziehung zu tun hat. EIn Problem, zu dem ich lediglich seine Meinung und seinen Rat mir gewünscht hätte. Mehr nicht. Jetzt bin ich genauso ratlos, wirr und verzweifelt wie vorher. Nein, eigentlich nicht. Eigentlich ist es jetzt noch schlimmer als vorher. Noch mehr am flennen. Noch mehr Streit. Noch verzweifelter.

Wo ist der Notausgang? Wer kennt den Fluchtweg?


Indem ich allein dahinmarschierte, fiel mir ein, daß ich im Grunde alle meine Wege so einsam gemacht habe, und nicht nur die Spaziergänge, sondern alle Schritte meines Lebens...

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